Menschenrechte. Warum sie überall gelten und nicht bloß „westliche Werte“ sind
Vortrag und Gespräch zu den „Tagen der Demokratie“
Do, 26.11.26, 19:00 Uhr
Für die Menschenrechte sieht es derzeit nicht gut aus. Gewiss: Verletzungen gab es immer. Mittlerweile finden sie allerdings nicht mehr nur im Verborgenen statt. Autokratische Machthaber praktizieren immer offener einen zynischen Umgang mit der Würde und den elementaren Rechten der Menschen. Zu den Argumenten, die die Geltung der Menschenrechte zertrümmern sollen, gehört der alte Einwand, bei den Menschenrechten handele es sich um „westliche Werte“, die für Gesellschaften außerhalb des Westens von vornherein nicht passen könnten.
Wie konnte es zu der Vorstellung kommen, die Menschenrechte seien westlich? Was ist wahr daran? Und wie lässt sich eine konsequente Menschenrechtspolitik für die postwestliche internationale Ordnung organisieren? Im Anschluss an den Vortrag wollen wir diese und andere Fragen miteinander diskutieren.
Referent: Prof. Dr. Dr. h.c. Heiner Bielefeldt hatte bis vor Kurzem den Lehrstuhl für Menschenrechte der Universität Erlangen-Nürnberg inne. Zuvor war er Direktor des vom Deutschen Bundestag eingerichteten Deutschen Instituts für Menschenrechte. Als UN-Sonderberichterstatter für Religionsfreiheit hat er sechs Jahre lang fact-finding-Missionen in aller Welt durchgeführt.
Ort: Räume des Kultur.Gut., Lange Str. 30
Gebühr: 8,00 Euro
Veranstalter: KEB Kreis SHA in Kooperation mit Kultur.Gut. und Evang. Bildung Kreis SHA
Status: 
Kursnr.: 262-348
Beginn: Do., 26.11.2026, 19:00 - 20:30 Uhr
Dauer: 1
Kursort: Auswärts
Gebühr: 8,00 € (inkl. MwSt.)
Info:
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